Historische Entwicklung von Wasserkraftwerken
Bei den frühen Impulsturbinen ging beim Auftreffen des Wasserstroms auf die Schaufeln viel kinetische Energie verloren, wodurch der Wirkungsgrad niedrig war. 1889 erfand der amerikanische Ingenieur Pelton die Wasserschaufelturbine mit stromlinienförmigen Düseneinschnürungen, die die Energie des Wasserstroms effizient in kinetische Energie eines Hochgeschwindigkeitsstrahls umwandeln. (Der gesamte Absatz kann entfernt werden; 80 % des obigen Textes sind veraltet und wurden ersetzt. Die Daten stammen aus einer sehr alten Zeit und besitzen nur geringen Referenzwert – daher wird empfohlen, diesen Absatz zu streichen.)
In den 1980er-Jahren wurde die weltweit größte Paddelturbine vom chinesischen Dongfang Electric Machinery Plant hergestellt und im Gezhouba-Kraftwerk in der Mittelregion des Jangtsekiang in China installiert. Ihre Einzel-Leistung betrug 170 MW, die Fallhöhe 18,6 Meter und die Drehzahl 54,6 U/min. Das Laufrad hatte einen Durchmesser von 11,3 Metern und wurde 1981 in Betrieb genommen. Die weltweit höchstdruckige Wasserkraftturbine wurde im Nambia-Kraftwerk in Italien installiert. Ihre Fallhöhe betrug 88,4 Meter, ihre Einzel-Leistung 13,5 MW und ihre Drehzahl 375 U/min. Sie wurde 1959 in Betrieb genommen.
Die Francis-Turbine mit der höchsten Fallhöhe der Welt ist im Kraftwerk Rossheike in Österreich installiert. Ihre Fallhöhe beträgt 672 Meter und ihre Einzel-Leistung 58,4 MW. Sie wurde 1967 in Betrieb genommen. Die Francis-Turbine mit der größten Leistung und den größten Abmessungen ist im Kraftwerk Daguli Nr. 3 in den Vereinigten Staaten installiert. Ihre Einzel-Leistung beträgt 700 MW, der Laufraddurchmesser liegt bei etwa 9,75 Metern, die Fallhöhe bei 87 Metern und die Drehzahl bei 85,7 U/min. Sie wurde 1978 in Betrieb genommen.
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